BMBF richtet Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperationen ein

„Wir wollen für Jugendliche in Europa Zukunftschancen schaffen. Unser erfolgreiches System der beruflichen Bildung kann für viele Länder ein wichtiger Schlüssel zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit sein“, das sagte  Bundesbildungsministerin Schavan anlässlich der Vorstellung einer neuen Initiative zum Export beruflicher Bildung.

 

Die Nachfrage nach einer Kooperation mit Deutschland in der Berufsbildung steigt. Mit Spanien hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits eine bilaterale Vereinbarung zur Berufsbildungskooperation abgeschlossen. Weitere EU-Mitgliedstaaten von Portugal bis nach Lettland haben einen Dialog zur Begleitung von Bildungsreformen im eigenen Land nachgefragt. Darüber hinaus gibt es langjährige Kooperationen, insbesondere mit den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China.

 

Das BMBF wird beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation einrichten. „Wir brauchen eine Anlaufstelle für die steigende internationale Nachfrage zum deutschen Berufsbildungssystem“, so Schavan. Des Weiteren wird das BMBF gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) ein Konzept für konkrete Maßnahmen in Kooperation mit den Partnerländern erarbeiten.


Weitere Informationen zur Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperationen und zum europäischen Berufsbildungsgipfel in Berlin gibt es hier.

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