Berufliche Auslandsaufenthalte

Das Mobilitätsberaternetzwerk stellt sich vor

Deutschlandweit beraten und unterstützen die Mobilitätsberater Unternehmen, Auszubildende und junge Fachkräfte bei der Realisierung von Auslandsaufenthalten. Gemeinsam arbeiten sie daran, eine Mobilitätskultur in deutschen Unternehmen aufzubauen.
Über 50 Berater, das bedeutet eine Fülle an internationaler Berufserfahrung und eine breite Palette an Qualifikationen – summa summarum ein großes Kontingent an Know-how und jede Menge kreativer Ideen, wenn es um die Realisierung von Auslandsaufenthalten geht!

Mobilitätsberatung vor Ort

Die Mobilitätsberater helfen konkret bei allen Fragen rund um das Thema Auslandspraktika wie z.B

  • bei der Planung, Durchführung, Auswertung und Abrechnung von Auslandsaufenthalten,
  • bei der Abstimmung des Aufenthalts zwischen Unternehmen, Berufsschule, Teilnehmer, Kammer und Partnerbetrieb,
  • bei der Suche geeigneter Partnerbetriebe im Ausland,
  • bei der Suche nach Fördermitteln und bei deren Beantragung,
  • bei der Vermittlung von Vorbereitungsmaßnahmen wie z.B. Sprachkursen oder interkulturellen Trainings,
  • bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen in Deutschland für ausländische Jugendliche und junge Arbeitnehmer.

Darüber hinaus zählt Folgendes zu den Aufgaben der Mobilitätsberater:

  • Motivation von Betrieben und Auszubildenden hinsichtlich Mobilitätsmaßnahmen während der Ausbildung
  • Beratung von Betrieben und Fachkräften bezüglich Weiterbildungsmöglichkeiten im Ausland
  • Unterstützung beim Aufbau von betrieblichen Bildungskooperationen und -netzwerken
  • Kontaktaufbau und -pflege zu europäischen Partnerorganisationen
  • Beratung zu Aus- und Weiterbildungssystemen in Europa und Vernetzung zum Europass

Bundesweite Koordinierung - Hier laufen die Fäden zusammen!

Bundesweit gibt es über 40 Beratungsstellen, meist angesiedelt bei den Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern, die im Rahmen von "Berufsbildung ohne Grenzen" agieren. Bei soviel Know-how, Fachwissen und Kontakten, braucht es eine zentrale Stelle, wo alle Fäden zusammenlaufen: Die Koordinierungsstelle. Angesiedelt bei der DIHK Service GmbH in Berlin und der Zentralstelle für Weiterbildung im Handwerk (ZWH) unterstützt sie die bundesweite Netzwerkarbeit und koordiniert den Erfahrungsaustausch. Konkret unterstützt die Koordinierungsstelle das Netzwerk mit:

  • bundesweiter Presse- und Öffenlichkeitsarbeit
  • beim Aufbau und der Pflege internationaler Kontakte und Partnerschaften
  • der Vertretung auf politischer und europäischer Ebene
  • Organisation von Netzwerktreffen
  • der strategischen Weiterentwicklung des Projektes
  • der Pflege des Onlineauftritts inklusive der Kommunikationsplattform
  • mit der Weiterbildung der Mobilitätsberater

Gute Gründe für unser Netzwerk gibt es viele: Neben der individuellen Beratung und Unterstützung der Betriebe sowie Azubis vor Ort, koordinieren wir auch den Erfahrungsaustausch der Berater untereinander und vernetzen uns mit nationalen und internationalen Stakeholdern.
Einige Kooperationspartner sind: Sequa, NA-BiBB, IBS, DFJ/DSJ, ASA... u. v. m.

Da persönliche Kontakte immer noch die wertvollsten sind, nehmen wir regelmäßig an Netzwerk-Veranstaltungen teil. Tagungen, Messen und Konferenzen sind für uns ideale Plattformen, um unser Thema zu bewerben und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, denn unser Netzwerk verfügt über eine Fülle an internationaler Berufserfahrung und eine breite Palette an Qualifikationen – ein großes Kontingent an Know-how, jede Menge Expertenwissen und kreative Ideen, wenn es um die Realisierung von Auslandsaufenthalten geht!

Wir pflegen unseren Austausch in einem internen Online-Expertenforum und extern über die programmeigene Webseite, unseren Newsletter und verschiedene Social-Media-Kanäle, wie Facebook, youtube – und natürlich den persönlichen Kontakt. Wir freuen uns über Ihre Initiative!

Während ein Auslandsaufenthalt im Studium schon fast zum guten Ton gehört, liegt die Mobilitätsquote von Auszubildenden noch im einstelligen Bereich. Das möchten wir ändern. Mit viel Engagement und Leidenschaft arbeiten wir gemeinsam an dem Ziel, diese Zahl stetig zu erhöhen.

Seit 2009 haben wir über 139.000 Beratungen durchgeführt, 9700 Azubis ins Ausland geschickt und über 4000 Betriebe als Multiplikatoren gewonnen. Als Zielland steht England hoch im Kurs, aber zunehmend werden auch strategisch wirtschaftliche Zielländer außerhalb Europas immer beliebter – insbesondere USA, Kanada China oder Südafrika. Auch hier setzen wir uns politisch und operativ ein, Mobilitätsprojekte zu verwirklichen und Strukturen zu schaffen, die einen langfristigen Austausch ermöglichen. Rasant entwickelt hat sich auch die Anzahl sogenannter „Incomings“ – insgesamt haben wir 4600 Praktikanten aus dem Ausland für ein Praktikum in deutsche Betriebe vermittelt und begleitet.

Neben dem Mehrgewinn an interkulturellen Kompetenzen durch die internationalen Erfahrungen, ergeben sich natürlich auch ganz praktische Vorteile: Die Azubis kehren nach dem Auslandspraktikum motiviert und als gestärkte Persönlichkeit wieder in den heimischen Betrieb zurück und bringen teilweise sogar noch neue Arbeitstechniken, Verfahren oder Produkte mit.

Der Betrieb hingegen kann dieses Angebot selbst für Ausbildungsmarketing, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung nutzen und nebenbei (erste) internationale Marktkontakte knüpfen.


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