Berufliche Auslandsaufenthalte

Staatskanzlei des Landes Brandenburg ehrt Mobilitätsberatung als Demografie-Beispiel

Die Mobilitätsberatung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam ist das erste „Demografie-Beispiel des Monats“ im neuen Jahr. Die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, überreichte die Auszeichnung der Staatskanzlei an den Hauptgeschäftsführer der IHK, René Kohl, und an Wolfgang Spieß, Leiter des Geschäftsbereiches Bildung.

Die Mobilitätsberatung der IHK Potsdam organisiert für Lehrlinge, junge Fachkräfte und Ausbilder Praktika im Ausland. Staatssekretärin Fischer betonte: „Das Projekt bietet jungen Leuten und Unternehmen gleichermaßen Vorteile. Immer mehr Brandenburger Firmen arbeiten mit Partnern im Ausland zusammen. Gute Kenntnisse der jeweiligen Sprache und Kultur sind für Mitarbeiter ein Muss, um im internationalen Wettbewerb zu punkten. Die Auslandspraktika sind hier genau der richtige Ansatz. Die Auszubildenden können ihre beruflichen und persönlichen Kompetenzen erweitern, Erfahrungen sammeln und Selbstbewusstsein tanken. Den Unternehmen bietet sich die Chance, die Ausbildung angepasst an den eigenen Bedarf zu erweitern, internationale Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen sowie Fachkräfte an den Betrieb und damit auch an unsere Region zu binden.“
Die IHK Potsdam beteiligt sich seit 2009 an dem bundesweiten aus ESF- und Bundesmitteln geförderten Projekt „Berufsbildung ohne Grenzen - Mobilitätsberatung“. Die Initiative unterstützt vor allem klein- und mittelständische Firmen bei der Organisation von Auslandspraktika. Im Kammerbezirk Potsdam absolvierten bislang 140 Jugendliche aus 76 Ausbildungsunternehmen ein 3- bis 12-wöchiges Praktikum in 14 europäischen Ländern.

 

Die Mobilitätsberatung der IHK Potsdam ist ein weiteres Beispiel auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“, mit dem die Staatskanzlei innovative, nachahmenswerte Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt. Die jeweiligen Demografie-Beispiele werden auf www.demografie.brandenburg.de veröffentlicht.

 

Zur Mitteilung der Staatskanzlei.

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