Berufliche Auslandsaufenthalte

Sonderprogramm der EU: Berufsausbildung junger Europäer wird gefördert

In vielen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben junge Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren nur geringe berufliche Perspektiven. Viele sind aufgrund der angespannten Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation arbeitslos. Um junge Europäer bei der Berufsausbildung oder der Suche nach einer Arbeit zu unterstützen, hat die Bundesagentur für Arbeit jetzt ein Sonderprogramm aufgelegt.

Ab 2013 werden junge arbeitslose Fachkräfte und Ausbildungsinteressierte aus EU-Ländern gefördert, wenn sie in Deutschland eine Berufsausbildung machen oder arbeiten möchten. Das Sonderprogramm zur „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen und arbeitslosen jungen Fachkräften aus Europa (MobiPro-EU)“ eröffnet ihnen eine berufliche Perspektive in Deutschland.

Das Programm richtet sich an Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren, die in Deutschland eine betriebliche Berufsausbildung oder eine qualifizierte Beschäftigung in einem Engpass- bzw. Mangelberuf aufnehmen. Vor allem sprachliche Hemmnisse sollen dabei überwunden werden, die einer Berufsausbildung oder Erwerbstätigkeit in Deutschland im Weg stehen würden: Wer sich im Heimatland über einen Sprachkurs auf seinen Job in Deutschland vorbereitet, bekommt dies finanziert. Auch wer in Deutschland nach der Einstellung noch weiter Deutsch lernen muss, wird gefördert.

 

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV) ist für das Sonderprogramm zuständig. Sie prüft die Anträge, entscheidet über die Förderung, bewilligt die Geldleistungen und zahlt sie aus.

Mehr Infos gibt es auf den Seiten des BMAS.

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