Berufliche Auslandsaufenthalte

Neue Studie zeigt: Mobilität von Auszubildenden nimmt zu

Die Zahl der Auszubildenden, die während ihrer Ausbildung Auslandsaufenthalte absolvieren, ist  höher ist als bisher angenommen. Das belegt die neue Studie im Auftrag der "Nationalen Agentur Bildung für Europa" beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

„Mit dieser Studie liegen erstmals verbindliche Daten vor, die das gesamte Spektrum grenzüberschreitender Mobilität in der beruflichen Bildung erfassen", betonte Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Pilotcharakter der Untersuchung.

Von 2007 bis 2009 haben jährlich durchschnittlich 3 Prozent  aller Auszubildenden an Praktika im Ausland gemacht. Insbesondere Großunternehmen bieten ihren Auszubildenden diese Möglichkeit. Die Erfahrungen der beteiligten Betriebe sind dabei sehr positiv.
Immer mehr Betriebe wissen über die Möglichkeit und wollen diese in der nahen Zukunft umsetzen. Die Studie jedoch zeigt, dass die Betriebe dafür auf Unterstützung durch Kammern, Innungen und Berufsschulen angewiesen sind.

Das Programm Leonardo da Vinci nimmt bei den geförderten Mobilitätsmaßnahmen die bedeutendste Rolle ein. Ein Großteil der Aufenthalte wird jedoch auch privat finanziert.

 

Die Studie steht im Internet zur Verfügung.

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