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Internationaler Tag der Muttersprache 2012

Die UNESCO erinnert am 21. Februar, dem Internationalen Tag der Muttersprache, an die sprachliche Vielfalt. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht, alle zwei Wochen geht eine Sprache verloren. Um die sprachliche Vielfalt zu fördern, legt die UNESCO in diesem Jahr den Fokus auf muttersprachlichen Unterricht.


Sprache ist ein Wissensschatz:

„Jede Sprache ist nicht nur ein Zeichensystem für unsere Kommunikation im Alltag. Sie ist auch ein jeweils einzigartiges, über unzählige Generationen gewachsenes Reservoir an menschlichen Erfahrungen und Kenntnissen“, sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. „Verschwindet eine Sprache, verliert die Weltgemeinschaft ein Stück Wissen über sich selbst. Das Bewahren von Sprachen bedeutet stets auch eine Anerkennung der wichtigen Werte regionaler Identität“, so Bernecker.


In Deutschland finden viele Aktionen am Tag der Muttersprache statt, darunter in Saarbrücken die grenzüberschreitende Veranstaltung „Muddaschpròòch!“. Das Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg hat eine facettenreiche Sprachkultur. Im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg werden nicht nur Deutsch und Französisch gesprochen, sondern auch die Mundarten Moselfränkisch und Rheinfränkisch.

 

Internationaler Tag der Muttersprache

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