ECVET fördert grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung

Die Fachtagung "ECVET: Von der europäischen Empfehlung zu einer Anwendung in Deutschland" stellt am 16.1.2012 Ergebnisse der ECVET-Erprobungsphase vor. Zur Eröffnung sagte ZDH-Geschäftsfüherer Dirk Palige: "Die Organisation und Durchführung von Lernaufenthalten im Ausland für Auszubildende und Fachkräfte muss erleichtert werden."

 

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich an der europaweiten Erprobung des Europäischen Leistungspunktsystems für die Berufsbildung (ECVET) mit einem Pilotprojekt (SME MASTER Plus) beteiligt. Im Rahmen der ECVET-Fachtagung, die gemeinsam mit dem Institut für Technik und Bildung der Universität Bremen (ITB) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Berliner "Haus des Deutschen Handwerks" ausgerichtet wird, werden die Ergebnisse der Erprobungsphase vorgestellt und mit Fachleuten aus Berufsbildungspraxis und -forschung diskutiert.


In seiner Eröffnungsrede wies Dirk Palige auf den wachsenden Bedarf der Wirtschaft, insbesondere auch von kleinen und mittleren Unternehmen, an Mitarbeitern mit internationalem Know-how hin. Deshalb muss die Organisation und Durchführung von Lernaufenthalten im Ausland für Auszubildende und Fachkräfte erleichtert werden. "Hier kann ECVET die Funktion eines wichtigen Unterstützungsinstruments für ausbildende Unternehmen, Berufsschulen und Berufsbildungseinrichtungen zukommen", so Palige.


Neben dem Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) gilt ECVET als das entscheidende Instrument zur Förderung grenzüberschreitender Mobilität in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und zur wechselseitigen Anerkennung von Lernleistungen.

 

Zur Meldung des ZDH.

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