Testimonials von Fachkräften

Simon Keller ist 24 Jahre alt, hat sein Abitur im Jahr 2012 abgeschlossen und danach eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker bei „KAES GmbH“ in Essen begonnen. Seit März 2017 hat er außerdem den Meisterbrief in der Tasche. Von April bis September 2017 arbeitete er im US-Bundesstaat Minnesota in einem SHK-Betrieb.


BoG: Herr Keller, woher kam die Idee, für ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen?

Ich wollte schon nach dem Abitur ins Ausland, habe aber leistungsmäßig in Essen Sport betrieben, weshalb es mir zunächst nicht möglich war, Auslandserfahrungen zu sammeln.
Während meiner Meisterausbildung spielte ich schließlich doch mit der Idee, da ich zu dieser Zeit auch eine Schulterverletzung erlitten hatte und mir bezüglich meiner Sportkarriere viele Gedanken machen musste. Im Sommer 2016 traf ich mich dann mit Frau Hof von der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Düsseldorf, um ein paar Informationen einzuholen. Weiterlesen...

Ronja Schichl absolvierte während ihrer Ausbildung ein dreimonatiges Praktikum in Italien (2015), nach der Ausbildung ein zweimonatiges Praktikum in Frankreich (2016) und als Meisterschülerin war sie noch einmal vier Wochen in Wien (2017).

BoG: Frau Schichl, wie kamen Sie erstmals auf die Idee, ein Auslandspraktikum zu machen?
Die erste Motivation für mich war mein großer Wunsch, mal wieder für längere Zeit in Italien zu leben und dort auch mal zu arbeiten. Außerdem war ich von Anfang an überzeugt, dass eine Erfahrung im Ausland einen immer weiterbringt. Auf die Idee ein Praktikum während der Ausbildung im Ausland zu machen, kam ich erst, als ich davon hörte, dass eine Bekannte meiner Mitazubine auch mal für 3 Wochen in Italien war.

BoG: Wie konnten Sie Ihren Chef überzeugen, dass Sie drei Monate weg waren?
Ich bin da etwas naiv rangegangen und habe einfach mal gefragt, ob es für 3 Monate in Ordnung wäre, und dass man ja theoretisch sogar bis zu einem Viertel der Ausbildungszeit im Ausland verbringen darf. Die Zustimmung hab ich nicht sofort bekommen. Allerdings war mein Chef dann mit dem Entgegenkommen, dass wir über die Handwerkskammer einen Ersatz für die Zeit finden, einverstanden. Weiterlesen...

Verena Ruby ist Konditorin und war nach ihrer Ausbildung insgesamt zwei Monate in England und Frankreich, um dort ihre Fach- und Sprachkenntnisse zu erweitern.


BoG: Wie kam es dazu, dass Sie sogar zwei Auslandspraktika absolviert haben? Wer hat Sie auf die Idee gebracht und wurden Sie bei der Organisation unterstützt?
Auf die Idee ein Auslandspraktikum zu absolvieren, kam ich durch einen Lehrlingsaustausch im letzen Jahr. Ich dachte, wenn ich gleich zwei Praktika absolviere habe ich einen guten Vergleich wie die Konditorei und Patisserie in anderen Ländern aussieht und welche Spezialitäten es dort jeweils gibt. Bei der Organisation wurde ich von der Mobilitätsberatung der HWK Schwaben und dem Europäischen Bildungsverbund unterstützt. Weiterlesen...

 
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