Berufliche Auslandsaufenthalte

Felix Bußmeier - Auch im Nachbarland ist vieles anders

Felix Bußmeier kommt aus Greven in Nordrhein-Westfalen und ist Azubi im dritten Ausbildungsjahr im elterlichen Betrieb Zahntechnik Uwe Bußmeier.

Eigentlich kommt er aus Greven in Nordrhein-Westfalen und ist Azubi im dritten Ausbildungsjahr im elterlichen Betrieb Zahntechnik Uwe Bußmeier. Das Auslandspraktikum in Österreich öffnet da völlig ungeahnte Perspektiven.

BoG: Wie bist du denn auf Österreich gekommen? 

Felix: Ich wollte unbedingt in einen Betrieb, der sehr innovativ ist und mir ein großes Spektrum der Zahntechnik bieten kann. Über einen Kontakt bin ich an den Leiter der Zahnakademie, ZTM Gerhard Nelwek in Österreich gelangt. Nach einem kurzen Austausch hat er mich dann an den Betrieb Pils Zahntechnik GmbH weitergeleitet. Der Kontakt mit Herrn Pils war sehr nett und unkompliziert, bereits nach zwei Tagen stand der Termin des Praktikumsbeginns am 29.3.2016 fest.

BoG: Und wie ist das Praktikum dann gestartet?

Felix: Am ersten Tag wurde ich sehr freundlich von Herrn Pils in Empfang genommen und er zeigte mir seinen gesamten Betrieb und stellte mich jedem Mitarbeiter persönlich vor. Der erste Eindruck war überwältigend, das Gebäude sowie die Ausstattung des Labors ist sehr umfangreich, sowie modern gestaltet und auf dem neuesten Stand der Technik. Nach einer kurzen Einführung bekam ich meinen eigenen Arbeitsplatz und wurde direkt in den Arbeitsalltag integriert.

BoG: Wie war die Arbeitsatmosphäre und was hast du konkret gemacht? 

Felix: Das Team von Herrn Pils ist überaus freundlich und hilfsbereit, mir wurde alles ausführlich erklärt und für Fragen war jeder offen. Die Arbeitsatmosphäre über die gesamte Zeit war sehr harmonisch, humorvoll und familiär, auch wenn der Pinzgauer Dialekt am Anfang zu ein paar Verständigungsschwierigkeiten geführt hat. Ich bekam Patientenarbeiten zugeteilt wie Aufstellungen, Fertigstellungen, Reparaturen, Unterfütterungen, sowie das Konstruieren, Nesten und Fräsen von Gerüsten und das spätere Schichten von Keramik. Gemeinsam haben wir Schwerpunkte vor allem in dem Bereichen gesetzt, die auch Gegenstand meiner anstehenden Gesellenprüfung sind.

Es wurde viel Vertrauen und Verantwortung in mich gesetzt, was mir das Gefühl gab, ein Teil des Teams zu sein. Auch an der Feier des 20. Jubiläums des Unternehmens, durfte ich als ein vollwertiges Mitglied des Teams mitwirken. Es wurden tolle Gespräche geführt und Kontakte geknüpft. 

BoG: Wie lautet dein Fazit? Was hat´s dir letztendlich gebracht?

Felix: In meiner gesamten Zeit konnte ich viele Fachgespräche führen und viele Tipps und Tricks annehmen, was mich in meiner eigenen Ausbildung voranbringen wird. Die Zusatzqualifikation des Europaassistenten bringt nicht nur ein Zertifikat mit sich, sondern die Erfahrung die man durch das Praktikum erlangt, sind unersetzlich und erweitern den Horizont. Es fördert nicht nur die zahntechnischen Fähigkeiten, sondern auch die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in einem anderen Land sich zurechtzufinden und andere Mentalitäten kennen zu lernen. In Österreich herrscht eine komplett andere Abrechnungsstruktur und eine dementsprechend andere Unternehmensstrategie ist die Folge. Das Team von Herrn Pils hat mich sehr unterstützt und ich hätte mir keinen besseren Praktikumsplatz vorstellen können.

 
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